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CRP ist ein Akut-Phase-Protein, das in der Leber produziert wird und bei Entzündungen oder Infektionen im Körper ansteigt. Der Laborwert misst die Konzentration von CRP im Blut und ist ein unspezifischer Marker für entzündliche Prozess
Ein CRP-Test wird empfohlen für: • Menschen mit Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost oder unklaren Schmerzen • Patienten mit Verdacht auf akute oder chronische Entzündungen (z. B. Arthritis, Darmentzündungen) • Überwachung von Patienten nach Operationen, um Infektionen frühzeitig zu erkennen • Diagnose und Verlaufskontrolle von Infektionen, Autoimmunerkrankungen oder Tumoren
Der Test dient der Diagnose und Überwachung von entzündlichen oder infektiösen Erkrankungen. CRP ist ein schneller Marker, um akute Entzündungen oder Infektionen im Körper nachzuweisen.
Ein erhöhter CRP-Wert weist auf: • Akute Infektionen wie bakterielle Infektionen oder Sepsis • Chronische Entzündungen wie Rheuma oder Darmerkrankungen • Postoperative Entzündungen oder Wundinfektionen Ein niedriger Wert zeigt, dass keine oder nur minimale entzündliche Prozesse im Körper aktiv sind. Symptome bei erhöhtem CRP: • Fieber, Müdigkeit • Schmerzen oder Schwellungen bei Entzündungen
Die Testung kann zu jeder Tageszeit erfolgen und wird häufig bei akuten Symptomen wi Fieber oder Schwellungen durchgeführt.
CRP ist unspezifisch und zeigt nur an, dass im Körper eine Entzündung vorliegt nicht jedoch die genaue Ursache. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die Ursache zu klären. • Ein hoher CRP-Wert bei bakterielle Infektionen unterscheidet sich oft deutlich von den Werten bei viralen Infektionen, die in der Regel nur leicht erhöht sind. • Chronisch leicht erhöhte Werte können auf stille Entzündungen oder HerzKreislauf-Risiken hinweisen.
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das durch Sonneneinstrahlung in der Haut produziert und über die Nahrung aufgenommen wird. Der Laborwert misst die Konzentration von Vitamin D, um den Versorgungszustand des Körpers zu bewerten.
Ein Vitamin-D-Test wird empfohlen für: Menschen mit Muskelschwäche oder Knochenschmerzen Personen mit chronischer Müdigkeit oder Abgeschlagenheit Menschen mit geringer Sonnenexposition (z. B. Büroarbeit, Leben in nördlichen Regionen) Menschen mit dunkler Hautfarbe (verminderte Vitamin-D-Produktion) Ältere Menschen (nachlassende Hautsynthese) Schwangere und Stillende Personen mit Osteoporose oder chronischen Erkrankungen (z. B. Autoimmunerkrankungen, Diabetes)
Der Test dient dazu, einen Vitamin-D-Mangel oder eine Überdosierung zu erkennen. Vitamin D ist essenziell für den Calcium- und Phosphathaushalt und trägt zur Knochengesundheit, Muskelkraft und Immunabwehr bei. Ein Mangel kann das Risiko für Osteoporose, Infekte und chronische Krankheiten erhöhen.
Ein niedriger Wert weist auf einen Mangel hin, der auf unzureichende Sonnenexposition, falsche Ernährung oder Erkrankungen wie Malabsorptionsstörungen zurückzuführen sein kann. Symptome eines Mangels sind: Knochen- und Muskelschmerzen Muskelschwäche und Sturzgefahr Erhöhtes Risiko für Infektionen Ein überhöhter Wert, meist durch übermäßige Einnahme von Vitamin-D-Präparaten, kann zu Übelkeit, Verwirrtheit und Kalziumablagerungen in Organen führen.
Eine Testung ist das ganze Jahr über möglich, jedoch im Winter und Frühling besonders sinnvoll, wenn die körpereigenen Speicher durch fehlende Sonnenexposition erschöpft sind. Personen mit Risikofaktoren oder Symptomen eines Mangels sollten regelmäßig testen lassen. Die Testung kann zu jeder Tageszeit erfolgen und ist unabhängig von der Nahrungsaufnahme.
Vitamin D wird in zwei Formen aufgenommen: D2 (Ergocalciferol) aus pflanzlichen Quellen und D3 (Cholecalciferol) aus tierischen Quellen oder durch Sonnenlicht. D3 wird besser vom Körper genutzt. Eine Supplementierung sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da eine Überdosierung zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Die körpereigene Produktion von Vitamin D hängt von Faktoren wie Hauttyp, Alter, geografischer Lage und Jahreszeit ab.
Anti-TPO sind Antikörper gegen die Thyreoperoxidase, ein Enzym, das in der Schilddrüse für die Hormonproduktion erforderlich ist. Der Laborwert misst die Konzentration dieser Antikörper im Blut, die häufig bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse erhöht sind.
Ein Anti-TPO-Test wird empfohlen für: Personen mit Verdacht auf Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow Patienten mit Symptomen einer Schilddrüsenunter- oder -überfunktion (z. B. Gewichtszunahme, Nervosität, Müdigkeit) Menschen mit familiärer Vorbelastung für Schilddrüsenerkrankungen Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch oder Fehlgeburten Überwachung von Patienten mit Schilddrüsenoperation oder Radiojodtherapie
Der Test wird zur Diagnose und Überwachung von Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse verwendet. Er hilft, die Ursache von Schilddrüsenfunktionsstörungen zu klären und die Prognose zu bewerten.
Ein erhöhter Anti-TPO-Wert weist häufig auf eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse hin, wie Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow. Symptome können sein: Müdigkeit, Gewichtszunahme, trockene Haut (bei Unterfunktion) Herzrasen, Nervosität, Schwitzen (bei Überfunktion) Erhöhte Werte ohne Symptome treten auch bei gesunden Personen auf und sind in diesem Fall meist klinisch unbedeutend.
Der Test kann zu jedem Zeitpunkt durchgeführt werden, unabhängig von Tages- oder Jahreszeit. Bei Verdacht auf Autoimmunerkrankungen oder nach Operationen sollte die Testung zeitnah erfolgen.
Anti-TPO ist ein sehr sensitiver Marker für Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, insbesondere Hashimoto-Thyreoiditis. Ein alleiniger erhöhter Wert ohne weitere Symptome oder auffällige Hormonwerte bedarf meist keiner Therapie, aber regelmäßiger Kontrolle. Schwangerschaft kann die Antikörperwerte beeinflussen und ein erhöhtes Risiko für Schilddrüsendysfunktionen darstellen.
Anti-TG sind Antikörper gegen Thyreoglobulin, ein Protein, das in der Schilddrüse für die Hormonproduktion benötigt wird. Der Laborwert misst die Konzentration dieser Antikörper im Blut, die bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse erhöht sein können.
Ein Anti-TG-Test wird empfohlen für: Personen mit Verdacht auf Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow Patienten mit unklaren Schilddrüsenfunktionsstörungen Menschen mit familiärer Vorbelastung für Schilddrüsenerkrankungen Nachsorge bei Schilddrüsenkrebs (zur Überwachung auf Rezidive)
Der Test dient der Diagnose von Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse und der Nachsorge nach Schilddrüsenoperationen oder -krebs. Er hilft, die Ursache von Schilddrüsenstörungen zu klären.
Ein erhöhter Anti-TG-Wert kann auf Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow hinweisen. Symptome dieser Erkrankungen können sein: Schilddrüsenunterfunktion (Müdigkeit, Gewichtszunahme) Schilddrüsenüberfunktion (Nervosität, Gewichtsverlust)
Die Testung kann unabhängig von Tages- oder Jahreszeit durchgeführt werden. Bei Verdacht auf eine Autoimmunerkrankung sollte die Testung so bald wie möglich erfolgen.
Anti-TG allein reicht nicht für eine Diagnose; oft wird er mit Anti-TPO und TSH kombiniert. Erhöhte Werte können auch bei gesunden Personen ohne klinische Symptome auftreten. Der Wert wird bei Schilddrüsenkrebs-Patienten als Verlaufsparameter genutzt.